Die Elser Gruppe Druck und Medien unter der Geschäftsführung von Hans-Ulrich Wetzel hat die Zeitungstitel Mühlacker Tagblatt und Mühlacker Rundschau an die zur Neuen Pressegesellschaft (NPG) gehörige SÜDWEST-PRESSE Neckar-Alb GmbH & Co. KG, Tübingen, veräußert. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Die hinter der Elser Gruppe stehende Verlegerfamilie Wetzel sichert mit dem Verkauf die Zukunft der mit einer Auflage von rund 7.000 verkauften Exemplaren nicht nur in Mühlacker, sondern auch im östlichen Enzkreis führenden Tageszeitung Mühlacker Tagblatt. Zum Portfolio gehört außerdem das Anzeigenblatt „Die Rundschau“, das an rund 33.000 Haushalte im östlichen Enzkreis verteilt wird.
Zur Elser Gruppe gehören neben dem Zeitungsverlag auch die Druckerei Elser Druck, die Buchhandlung Buch-Elser, der Verlag für Prüfungsaufgaben GRIPS sowie der Buchverlag Stieglitz.
Die Verkäufer wurden von der Bieterphase bis zur Umsetzung des Verkaufs von einem interdisziplinären Team der Wirtschaftskanzlei RITTERSHAUS unter Federführung des Mannheimer Partners Dr. Patrick Certa umfassend beraten. Arbeitsrechtlich begleitete die Partnerin Dr. Annette Sättele die Transaktion., die wettbewerbsrechtlichen Fragestellungen wurden von Dr. Anno Haberer betreut. Die NPG wurde bei der Transaktion rechtlich von WD Lermer & Partner, München, begleitet.
„Das Mühlacker Tagblatt steht seit 1890 für glaubwürdigen und nahbaren Lokaljournalismus mit einer starken Verankerung in der Region. Wir freuen uns, diesen traditionsreichen Titel in eine gute Zukunft zu übergeben und wissen ihn innerhalb der NPG-Gruppe in den besten Händen“, sagt Hans-Ulrich Wetzel. Auch Andreas Simmet, Vorsitzender der Geschäftsführung der Neue Pressegesellschaft, begrüßt die Erweiterung des Portfolios: „Mit dem Mühlacker Tagblatt gewinnen wir einen publizistisch starken Titel mit hoher regionaler Relevanz und großem Vertrauen bei seinen Leserinnen und Lesern. Wir freuen uns darauf, das Mühlacker Tagblatt weiterzuentwickeln und gleichzeitig seine regionale Identität und Nähe zu den Menschen vor Ort zu bewahren.“
Die Neue Pressegesellschaft (NPG) ist das Dach zahlreicher digitaler und gedruckter Medien im Südwesten und Osten Deutschlands. Als einer der fünf größten Herausgeber von Tageszeitungen in Deutschland erreicht die NPG mit ihren Titeln Südwest Presse, Schwarzwälder Bote, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, Märkische Oderzeitung und Lausitzer Rundschau sowie der Verbund mit zahlreichen Partnerverlagen täglich über zwei Millionen Leserinnen und Leser. Die Unternehmensgruppe hat derzeit rund 3.400 Beschäftigte (ohne Zustellerinnen und Zusteller) in den Geschäftsbereichen Verlag, Redaktion, Medienservice, Online, Radio, Dienstleistungen, Veranstaltungs-Management, Druck sowie Distribution und Logistik.
Berater Elser Gruppe Druck und Medien
RITTERSHAUS Rechtsanwälte (Mannheim)
Dr. Patrick Certa, Partner (Federführung, M&A/Gesellschaftsrecht)
Dr. Annette Sättele, Partnerin (Arbeitsrecht)
Dr. Anno Haberer, Partner (Wettbewerbs- und Kartellrecht)
Simeon Martus, LL.M. (Krems), Associate (M&A/Gesellschaftsrecht)
Rechtsberater NPG
WD Lermer & Partner, München
Bernhard Lemer, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht
Ansprechpartner:
RITTERSHAUS Rechtsanwälte PartmbB
Dr. Patrick Certa, Rechtsanwalt, Partner
Tel.: +49 (621) 42 56-236
E-Mail: patrick.certa@rittershaus.net
Über RITTERSHAUS Rechtsanwälte:
Mit über 80 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Steuerberatern an den Standorten Frankfurt/Main, Mannheim und München hat sich Rittershaus auf die Beratung von international agierenden mittelständischen Unternehmen spezialisiert. Der Schwerpunkt der 1969 gegründeten Wirtschaftskanzlei liegt im Gesellschaftsrecht mit besonderer Ausrichtung auf Umstrukturierungen, M&A, Private-Equity- und Venture-Capital-Transaktionen, ferner auf Unternehmensfinanzierungen sowie Unternehmens- und Vermögensnachfolge. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Öffentliches Recht und IT-Recht sowie Immobilienrecht. Zudem ist Rittershaus über AIJA (Association Internationale des Jeunes Avocats) und Legalink in zwei globale Netzwerke mit Kanzleien auf fünf Kontinenten eingebunden und betreut Mandate weltweit grenzüberschreitend.
Von den Redakteuren des JUVE-Handbuchs, der führenden Publikation zu Wirtschaftskanzleien in Deutschland, wurde Rittershaus im Jahr 2020 als Kanzlei des Jahres 2020 für Nachfolge, Vermögen und Stiftungen ausgezeichnet sowie für den Award als „Kanzlei des Jahres für M&A“ nominiert. 2024 wurde RITTERSHAUS von FOCUS als Top-Kanzlei für Arbeitsrecht, Baurecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht und Umweltrecht empfohlen. Von der WirtschaftsWoche wurde RITTERSHAUS bereits 2019 als Top-Kanzlei für Gesellschaftsrecht und Patentrecht, seit 2020 jährlich als Top-Kanzlei für Datenschutzrecht, seit 2022 jährlich als Top-Kanzlei für Baurecht sowie 2025 erstmals als Top-Kanzlei für Immobilienrecht ausgezeichnet.
Mehr Informationen im Internet unter www.rittershaus.net

